Geschichte
Die historischen Anfänge von Teplitz (Teplice) sind eng mit den Heilquellen verbunden. Diese Heilquellen im Teplitzer Tal waren schon vor rund 2000 Jahren bekannt, was archäologische Funde von römischen und keltischen Münzen sowie Schmucksachen in der Riesenquelle bei Dux (Duchcov) belegen. Ein alter Brauch aus Zeiten des antiken Griechenlands und Römischen Reiches – nämlich Dank an die Heilkraft der Mineralwässer durch Einwerfen von Geldstücken oder anderen Geschenken zum Ausdruck zu bringen – brachte die Bestätigung, dass die Teplitzer Thermalquellen die am längsten bekannten und am intensivsten genutzten in Mitteleuropa sind.
Historische Erwähnungen aus dem frühen Mittelalter sprechen von einer Besiedlung der Gegend durch slawische Bevölke
rung und von der Gründung des St. Johannes-Benediktinerklosters auf Anregung der Königin Judith.
Im Verlauf weiterer Jahrhunderte wurde die Nutzung der Teplitzer Heilquellen immer gezielter, was zur Blütezeit der Stadt führte.

